Vorsicht! Mega-Downloads.net is watching you!


(Das Bild hatte ich ja schon mal! Passt eigentlich wieder!)

Gut gemeinte Warnung vor der Internet Seite:
Megadownloads.net

Hier die Reihenfolge des Ereignisse:
M.B. besucht o.g. Seite und lädt den neuesten Firefox herunter (der im übrigen wahrscheinlich auf 10.000 anderen Seiten auch zu finden ist. Leider in diesem Fall: Pech gehabt! Falsche Seite gefunden). Um den Download zu starten muss zwingend ein Feld angekreuzt und sich angemeldet werden! Und an dieser Stelle schnappt die Falle zu! Im ganz ganz ganz klein gedruckten irgendwo versteckt auf der Seite, steht, das mit diesem Haken ein 2 jähriges Abo abgeschlossen wird und 96,- Euro kosten soll! Treffer, versenkt: sagt da der ambitionierte Internetbetrüger. Das vorher groß mit Kostenloser Download-Software geprahlt wird interessiert an dieser Stelle keinen mehr.
Aber die wahre Absicht ist ja wohl auch so jedem klar, oder?
Am 2. Oktober 2008 erhält M.B. eine Mail mit Ihren persönlichen Zugangsdaten und dem Hinweis auf die kostenpflichtige Dienstleistung. M.B., gar nicht dumm, kündigt darauf hin diesen Vertrag und beruft sich dabei auf das 2 wöchige Widerrufsrecht.
Am 7. Oktober erhält Sie per Mail die Bestätigung das der fristgerechte Widerruf angenommen
wurde. Soweit zu M.B.!
Blöd an der ganzen Geschichte ist das meine Name vom M.B. benutzt wurde, aber über ihre eigene
eMail Adresse die Abwicklung erfolgte. Ein seriöser Anbieter hätte bei dieser Unstimmigkeit vielleicht mal nachgehakt?
Nicht so Megadownloads.net äh tschuldigung Blue Bytes FZE äh nochmal tschuldigung
Easy IT-Solutions GmbH und nochmal tschuldigung habe ja Content Services Ltd. vergessen und,
das gibts ja nicht: noch mal Entschuldigung, habe ja noch die dubiose Firma in Arabien vergessen.
Außerdem gibt es da ja noch die Collector GmbH & Co. KG. Die übernehmen professionell
das Eintreiben der Knete. Na ja, bei so vielen seriösen Unternehmen, die alle das gleiche wollen:
dein Geld, kommt mal leicht durcheinander.
Na um das ganze abzukürzen: zwei Warnschüsse per eMail an MEINE (wo die plötzlich
herkommt?) Adresse erhalten und dann schriftlich die "Letzte Mahnung vor Übergabe an das (Firmeneigene) Inkassobüro" (siehe unten). Cool was? Interessant ist die mitgelieferte IP-Adresse
die nachweislich falsch ist und das strickte berufen auf die, aus Ihrer Sicht gnadenlos sichere Rechtssituation.
Sofort eingeleitet Gegenmaßnahmen mit STANDARD-DOWNLOADBAREN, KOSTENLOSEN VORGEFERTIGTEN BRIEFEN DER VERBRAUCHERSCHUTZZENTRALE!
Richtung Bielefeld und Wien abgefeuert. Mit Einschreiben und allem pipapo.
Schaun meer mal was passiert ... Vielleicht geht die Story noch weiter? Aber wenn man diese
Sache mal in den verschiedenen zahllosen Internetforen verfolgt, möchte man fast den Eindruck
gewinnen das man in der Haut dieser Betrüger nicht stecken möchte. Frei nach dem Motto:
Schieri, wir wissen wo dein Auto steht!


 

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